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Sönke Roever
Auszeit unter Segeln

Ein Sommer auf der Ostsee

Wenn nicht jetzt, wann dann? Sönke Roever und Helmut Adwiraah kennen sich seit der Schulzeit und segeln seitdem miteinander. Nach einigen Jahren Studienzeit und Berufsarbeit beschließen sie, sich mit knapp 30 Jahren, bevor der wirkliche „Ernst des Lebens“ beginnt, einen Traum zu erfüllen und einen ganzen Sommer lang die Ostsee zu umrunden.
Ihr Törn beginnt in Hamburg, führt entlang der Ostseeküste über Rügen, Hiddensee und Bornholm nach Polen. Ihr geplanter Abstecher nach St. Petersburg wird durch Motordefekt und Bruch im Rigg vereitelt. Nach einigen Schwierigkeiten erreichen sie über die Åland-Inseln und entlang der finnischen Westküste die nördlichste Stadt der Ostsee, Haparanda.
Von dort aus unternehmen sie über Land einen Ausflug zum Nordkap; dann geht’s an der schwedischen Küste über Stockholm wieder Richtung Süden. Nach der Passage durch den Göta-Kanal richten sie den Bug ihrer HIPPOPOTAMUS nochmals nach Norden, um Oslo und von dort aus die alte Hansestadt Bergen zu besuchen. Nach einer anstrengenden Kreuz im stürmischen Kattegat erreichen sie nach fünf Monaten wieder heimatliche Gefilde.
Zwei junge Leute, die auf die Erfüllung ihres Traums nicht bis zum Rentenalter warten wollen – dazu gehört in der heutigen Zeit schon eine Menge Mut. Intensiv erlebt und erfrischend locker beschrieben, regt dieser fröhliche und optimistische Reisebericht, gewürzt mit Anekdoten über Land und Leute und gespickt mit seglerischen Tipps, zum Nachmachen an.
4. Auflage 2014, 280 Seiten, 57 Farbfotos, 30 S/W Fotos, 11 Karten, Format 13,5 x 21,6 cm, Paperback, Delius Klasing

Wilfried Erdmann
Tausend Tage Robinson
Das Abenteuer einer Weltumseglung

Flitterwochen auf See – was könnte man auch anderes von Deutschlands bekanntestem Segler erwarten? Nachdem er als Einhand-Nonstopsegler in die Geschichte einging, machte Wilfried Erdmann sich mit seiner frisch angetrauten Braut Astrid 1969 gemeinsam auf den Weg: 1011 gemeinsame Segeltage, einmal um die Welt; eine ebenso romantische wie entbehrungsreiche Hochzeitsreise.
Nur knapp 9 Meter lang ist ihr Zuhause, die »Kathena 2«, das bedeutet wohnen, schlafen, kochen und leben auf engstem Raum. Und es bedeutet zur damaligen Zeit, als Weltumsegeln eine echte Sensation darstellte, ein Leben ohne Elektronik, Navigationssystem oder moderne Kommunikationsmittel. Ihr Lohn: die Freiheit und Einsamkeit der Meere. Ganze Inseln haben sie für sich allein und können das erleben, wovon andere nur träumen: die Robinsonade eines paradiesisch einfachen Lebens und das Glück des grenzenlosen Segelns.
2. Auflage 2010, 288 Seiten, 30 Farbfotos, 28 S/W Fotos, 9 Karten, 4 Zeichnungen, 2 Schiffsrisse, Format 13,5 x 21,7 cm, Paperback, Delius Klasing

Nick Ward / Sinéad O´Brien
Allein mit dem Tod

Überlebt
Schlimm ist es, auf See in einen Sturm zu geraten. Noch schlimmer ist es, dabei zu kentern und das Bewusstsein zu verlieren. Am schlimmsten aber muss es sein, wenn man beim Aufwachen entdeckt, dass die Rettungsinsel weg ist – und mit ihr die Mitsegler …
Die wahre Geschichte von Nick Ward, der während des Fastnet Race von 1979 zusammen mit vielen anderen in einen Jahrhundertsturm geriet, und der – totgeglaubt – von seinen Mitseglern an Bord der leckgeschlagenen Yacht zurückgelassen wurde. Doch er war nicht tot.
Erst 30 Jahre nach der Tragödie konnte er erzählen, wie es wirklich war, damals, in den Tagen des Sturms, bis er als letzter Überlebender geborgen wurde. Ergänzt wird der packende Bericht durch Fotos, handschriftliche Aufzeichnungen des Autors, Wetterkarten und -analysen sowie Auszüge aus dem offiziellen Bericht über die Fastnet-Katastrophe mit Angaben zu den Todesfällen und Schiffsverlusten.
1. Auflage 2013, 232 Seiten, 21 Farbfotos, 9 S/W Fotos, 10 S/W Abbildungen, Format 13,5 x 21,4 cm, kartoniert, Delius Klasing

Arved Fuchs
Grenzen sprengen
Erfahrungen aus Extremsituationen erfolgreich nutzen

Als „Abenteurer“, Extremsegler und Kapitän an Bord seiner DAGMAR AAEN ist er weithin bekannt. Auch die Vorträge zu seinen Reisen sind bestens besucht. Was nur wenige wissen, ist jedoch, dass Arved Fuchs auch in zunehmendem Maße nichtöffentliche Vorträge hält, gebucht von großen Wirtschaftsunternehmen zum Thema „Grenzen sprengen“. Wie motiviere ich denn eine Crew, monatelang auf engstem Raum oftmals schwierige Aufgaben zu meistern? Wie halte ich eine Mannschaft zusammen, wie bei Laune? Nach welchen Kriterien wähle ich die einzelnen Mitglieder aus? Wie plane ich eine Expedition ins ewige Eis, wie reagiere ich auf unvorhersehbare Unwägbarkeiten? Wie gehe ich mit meinen Ängsten um und wie mit denen meiner Mitstreiter? Wie motiviere ich mich selbst, um zu bestmöglichen Ergebnissen zu kommen? All diesen Fragen sieht sich Arved Fuchs gegenüber. Und all diese Fragen lassen sich leicht auf den uns allen vertrauten Alltag übertragen, bewegen Manager ebenso wie den einzelnen Segler, der einen längeren Törn plant.
Nun gibt es viele so genannte Manager- und Motivationstrainer, doch Arved Fuchs ist weit davon entfernt, mittels irgendwelcher obskuren Anleitungen das perfekte Seelenheil zu versprechen. Er kann aber aus einem weitreichenden Erfahrungsschatz schöpfen, hat oft lebenswichtige Entscheidungen treffen und in ungewohnter Umgebung Herausforderungen annehmen und bewältigen müssen. Was er bietet, ist ein Erfahrungstransfer, denn die Mechanismen, die zum Erfolg oder Misserfolg bei ihm oder z.B. bei einem Unternehmen führen, sind vielfach die gleichen.
Unterlegt mit zahlreichen Bildern, erzählt Fuchs – wie immer gekonnt und nachvollziehbar – von seinen Projekten und auch von dem, was ihn zu dem gemacht hat, was er heute ist: ein so genannter „Aussteiger“, der nie ausgestiegen ist, sondern lediglich seinem eigenen Weg folgte. Einem Weg, der ihn oft die eigenen Grenzen sprengen ließ.
4. Auflage 2013, 216 Seiten, 87 Farbfotos, Format 14,5 x 21,7 cm, Klappenbroschur, Delius Klasing

Wilfried Erdmann
Nordsee-Blicke

Eine Segelreise im Gezeitenmeer

Fünf Monate war Deutschlands bekanntester Segler Wilfried Erdmann zusammen mit seiner Frau Astrid auf der KATHENA INA unterwegs, um die gesamte Nordsee – im wahrsten Sinne des Wortes – in ihrer ganzen Vielfalt zu erfahren.
Von der schleswig-holsteinischen Nordseeküste aus entdeckten Astrid und Wilfried Erdmann Landschaften und Menschen entlang der Küsten Dänemarks und Norwegens. Von dort aus führte sie die Route über Holland und Belgien nach Frankreich, über den Ärmelkanal nach England, wo sie durch den Caledonian Canal segelten und einen Abstecher auf den Atlantik zu den Inneren und Äußeren Hebriden machten – einem ebenso spannenden wie schönen Revier. Sieben Nordsee-Anrainerstaaten bereisten der dreifache Weltumsegler und seine Frau, bevor sie nach einem ereignisreichen Segelsommer wieder in Deutschland festmachten.
Wilfried Erdmann versteht es auch in diesem Buch, Informationen über die schönsten Ecken eines schier unüberschaubaren Reviers anschaulich in einem spannenden und interessant zu lesenden Erzählband zu integrieren. So sind die Nordsee-Blicke zweierlei: Törnführer und kurzweilige Lektüre, die zum Träumen und Planen des nächsten Urlaubs einladen.
2. Auflage 2007, 288 Seiten, 60 Farbfotos, 30 S/W Abbildungen, 9 Karten, Format 13,5 x 23,6 cm, Paperback, Delius Klasing

Humor

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Seglerbeichten

„Jeder Yachtsegler, der zur See gefahren ist, hat eine Leiche im Keller, weiß um ein Ereignis, das er lieber vergessen möchte, das aber dennoch auf seinem Gewissen lastet.“ Zu dieser Erkenntnis kam vor zwanzig Jahren der damalige Herausgeber des englischen Segelmagazins YACHTING MONTHLY. Aus seinen eigenen Erfahrungen als aktiver Segler, aus zahllosen Gesprächen und haufenweise Briefen erkannte er den Drang aller Yachtsegler, ihre peinlichsten „Heldentaten“ zu gestehen. Daraus entstand eine der beliebtesten Seiten der Zeitschrift, die Rubrik „Seglerbeichten“.
Über die Jahre ist alles vorgekommen: Havarien, Strandungen, Meuterei, unfreiwillig ausgelöste Rettungsinseln, abgestürzte Außenborder, zweifelhafte Richtfeuer, als Turnierlanzen missbrauchte Bugspriete – haarsträubende, peinliche und belustigende Missgeschicke. Und in solchen Situationen ist trockener Humor manchmal genauso wertvoll wie ein Hochseeschiffer-Patent.
Unter den beichtenden „Sündern“ sind auch die meisten der Mitarbeiter der Segelzeitschrift. Schwankend zwischen Lachen, Mitleid und stiller Schadenfreude kann das Unglück anderer für den Leser ein nützlicher Lehrmeister sein!

Zum ersten Mal sind in diesem Buch die besten „Seglerbeichten“ aus zwei Jahrzehnten gesammelt. Mike Peyton zeichnete zu den veröffentlichten Geschichten seine unnachahmlich treffenden Karikaturen, deren Originale die geständigen „Sünder“ als Honorar erhielten. So ist dieses Buch Pflichtlektüre für alle Freizeitskipper – am besten zu lesen an einem sicheren, ruhigen Liegeplatz!
9. Auflage 2013, 144 Seiten, 45 Illustrationen von Mike Peyton, Format 12,7 x 18,7 cm, gebunden mit Schutzumschlag, Delius Klasing

Bernd und Daniel Mansholt
Wir hauen ab
!
Eine Familie unter Segeln

"Alles ist möglich, man muss es nur wollen", heißt die Devise von Bernd, 40, Susanne, 39, Daniel, 16, Mike, 5, und Maria, 4, nachdem sie ihre gesamte Habe in Oldenburg verkauft und alle Versicherungen gekündigt haben und auf ihrer NIS RANDERS Kurs Süd aufgebrochen sind.
Ganz ohne Zweifel ist ihr Bericht über die 750 Tage lange Reise, während der sie 26 000 Seemeilen zurücklegen und einmal die Welt umsegeln, ein aufregendes Abenteuerbuch, das man bis zur letzten Seite genießt, denn vom seemännischen Novizen zum gestandenen Salzbuckel entwickelt sich der Skipper erst, nachdem er die 10-Meter-Stahlyacht als zweitkleinster Teilnehmer der Atlantic Rally for Cruisers über den Großen Teich geschippert und die Crew alles erlebt und erlitten hat, was einem auf den Meeren dieser Welt an Unvorhersehbarem so zustoßen kann.
Dieses Buch ist aber noch viel mehr! Es ist die Geschichte eines pubertierenden Jungen, der sich auf diesem Weg vom Schulversager zu einem verantwortungsbewussten jungen Mann entwickelt; es erzählt die Story, wie Vater und Sohn allmählich zu Freunden und echten Partnern werden; es ist ein gelungenes Beispiel für kindgerechtes Segeln und eine unverzichtbare Lektüre für alle, die einen solchen Törn planen oder wenigstens davon träumen.
1. Auflage 2014, 288 Seiten, 48 Farbfotos, 1 Karte, Format 13,5 x 21,4 cm, kartoniert, Delius Klasing

Nathalie Müller / Michael Wnuk
Meer als ein Traum
Unter Segeln ins Glück

Sieben Jahre Weltumseglung
Ein Schiff aus Stahl und ein junges Paar auf der Barfußroute ... Kennt man schon? Eher nicht, denn das, was Nathalie Müller und Michael Wnuk erleben, ist ein Törn der ganz anderen Art. Abseits der gängigen Routen, in einsamen Paradiesen, wo auch heute noch Yachten ein eher seltenes Bild sind, finden die beiden ihr ganz persönliches Glück: Zeit für ihr Schiff, für die Natur, für die Menschen und für sich selbst.
Die Ebbe in der Bordkasse ist bald chronisch, doch wichtiger als Meilen machen oder sichere Marinas sind ihnen die fremden Kulturen und die Freunde, die sie dort gewinnen. Sie haben es nicht eilig, und so wird aus den geplanten drei Jahren mehr als ein Traum: sieben geliebte und gelebte Jahre um die ganze Welt. Zwei Kinder werden während des Törns geboren und erfahren das freie Leben auf den weiten Ozeanen.
Ein Buch, das jederzeit empfehlenswert ist – nicht nur für Segel-Insider, sondern für alle, die sich wünschen, ihre Träume wahr werden zu lassen.
Aus dem Inhalt:
Die venezolanischen und holländischen Antillen
Regenzeit auf den San-Blas-Inseln
Pazifiküberquerung
Die verzauberte Inselwelt Vanuatus
Ein Vierteljahr im Herzen des indischen Ozeans
Hoch am Wind von den Seychellen nach Madagaskar
1. Auflage 2014, 304 Seiten, 64 Farbfotos, 23 S/W Fotos, 1 Karte, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert, Delius Klasing

Astrid Erdmann
Die Weltumseglerin

In ihrem Reisejournal ist Astrid Erdmann der Magie des Segelns auf der Spur: Was bedeutet es überhaupt, mit einem Boot zu leben und zu reisen? Unterwegs erlebte sie nicht nur wundervolle, aber ebenso extreme Situationen, nicht nur die Fremde und Exotik, sondern entdeckte auch das eigene Ich. Astrid Erdmann erzählt, wie sie das Meer, die Inseln und Menschen und das Leben mit Kleinbooten erfahren hat – als junge Frau um die Welt, als Mutter mit Kind in der paradiesischen Inselwelt der Südsee, aber auch ganz schlicht auf Reisen um ein paar Kaps nach Schottland, Bornholm oder innerhalb der Dänischen Südsee. Ganz am Rande dokumentiert die Weltumseglerin Anregungen, Lösungsvorschläge und Lektionen, die das Segeln lehrt.
Astrid Erdmann, geboren 1945, ist in Düsseldorf aufgewachsen. Nach Studium und Beruf als Sportlehrerin heiratete sie als 24-Jährige den Weltumsegler Wilfried Erdmann und segelte mit ihm um die Erde. Weil ihr das einfache Dasein mit Booten in der puren Natur gefiel, setzte sie das Leben unter Segeln fort. Es folgten lange Törns in die Südsee, auf Nord- und Ostsee, kurze Reisen auf ihrem Hausrevier, der Schlei. Unbeabsichtigt wurde sie, über 40 Jahre hinweg, „Hauptmitwirkende“ in über einem Dutzend Bücher ihres Mannes.

288 Seiten, 60 Farb- und 20 S/W-Fotos, 1 Karte, Format 14,2 x 22 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Kein Weg ist zu weit
Die Geschichte der DAGMAR AAEN

„Arved Fuchs als Erster unter Segeln um den Nordpol“, „Segelabenteuer im Packeis“, „Mit dem Wind bis ans Ende der Welt“ – mit diesen Schlagzeilen macht Arved Fuchs immer wieder auf sich aufmerksam. Doch ohne die DAGMAR AAEN, den alten, hölzernen Haikutter, würde wohl kaum eine seiner Expeditionen stattfinden. Grund genug, diesem robusten Kleinod dänischer Schiffbaukunst ein Dankeschön in Buchform zu widmen.
Neben den persönlichen Erlebnissen und dem Bordalltag abseits der bekannten Expeditionshöhepunkte erfährt der Leser einiges über Haikutter und Traditionssegler, über Freuden und Leiden, die hölzerne Schiffe mit sich bringen. Amüsante Episoden und harter Einsatz, Historisches und bisher nie Veröffentlichtes, herrliche Bilder zum Staunen und zum Schwelgen – all dies wird in dieser einzigartigen Mischung liebevoll miteinander verwoben. „Shiplover“ kommen ebenso auf ihre Kosten wie Freunde von Abenteuerreisen.

144 Seiten, 80 Farb- und 10 S/W-Fotos, 3 Karten 4 , Format 21 x 24 cm, gebunden

Im Schatten des Pols
Auf Shackletons Spuren im härtesten Meer der Welt

Im eisigen Weddellmeer kämpft einsam ein winziges hölzernes Boot gegen den Sturm. An Bord drei Männer und eine Frau, müde und angespannt. Ungewiss, ob sie ihr Ziel erreichen werden, und vor allem, ob sie es rechtzeitig erreichen werden, denn vor einigen Tagen sind die Trinkwassertanks leck geschlagen. Kein historisches Abenteuer – die Expedition ist im Jahr 2000. Doch ähnliches spielte sich hier schon 1916 ab: In einer dramatischen Aktion rettete Ernest Shackleton nach dem Sinken der Endurance die Mitglieder seiner Expedition. Viel ist darüber geschrieben worden, doch die Reise eins zu eins zu wiederholen, verlangt außergewöhnlichen Mut und genaue Planung.Arved Fuchs ist es geglückt: Im Februar 2000 bezwangen er und seine Crew in einem originalgetreuen Nachbau des Rettungsbootes das „härteste Meer der Welt“. Sie erreichten Südgeorgien und überquerten die gebirgige Insel wie seinerzeit Shackleton zu Fuß.

3Aufl.,224 Seiten, 158 Farb- und 15 S/W-Fotos, Format 20 x 23 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Allein gegen den Wind
Nonstop in 343 Tagen um die Welt

Nonstop um die Welt zu segeln – dazu gehört schon mehr als eine gute Portion Selbstbewusstsein und mentale Stärke. Darüber hinaus gegen die vorherrschenden Winde und Strömungen ein solches Unternehmen anzugehen, traute sich bisher nur eine Handvoll Segler. Wilfried Erdmann, ebenso bescheiden wie kämpferisch, ist dieses Wagnis eingegangen: Allein gegen den Wind, nonstop um die Erde. Im Sommer 2000 startete er mit seiner Yacht KATHENA NUI von Cuxhaven aus. 343 Tage später war er wieder zurück, hatte allen Stürmen getrotzt, jede Flaute bekämpft und die psychischen Probleme mit der ihm eigenen Stärke verarbeitet.
Unwägbarkeiten jeder Art gab es mehr als genug: Stürme so schwer, dass er um sein Schiff bangte; Einsamkeit, in seltenen Telefonaten mit seiner Frau immer wieder schmerzhaft vor Augen geführt, und schließlich die scheinbar unendliche Dauer, die ihn dazu zwingt, rationierte Lebensmittel noch strenger einzuteilen, Wasser zu sparen, Genügsamkeit zu üben.
Nur fünf Seglern gelang bisher dieser Törn. Der Deutsche ist nicht nur der Älteste, sondern segelt auch das mit Abstand kleinste Boot, das jemals auf dieser härtesten Route um die Welt unterwegs war. Die nur 10,60 m lange Alu-Yacht hatte sich schon einmal rund um die Welt bewährt. Damals, vor 16 Jahren, gelang Erdmann sein erster Nonstop-Törn, in 271 Tagen mit Wind und Sturm um den Erdball. Jetzt war alles gegen ihn.
Mit entwaffnender Ehrlichkeit berichtet der Extremsegler über seinen Plan und dessen Durchführung, verbunden mit allen Problemen, Höhen und Tiefen des Einhandsegelns. Seine einmalige Reise fand größte publizistische Resonanz in deutschen und internationalen Medien.

3.Aufl.,312 Seiten, 67 Farbfotos, 38 S/W-Abbildungen
1 Routenkarte, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Ein deutscher Segelsommer

Auch wenn der Name anderes suggeriert: Wilfried Erdmann ist ein Seemann, und als solchen zieht es ihn immer wieder aufs Wasser. In aller Munde durch seinen vorherigen Törn, sucht er dieses Mal das andere Extrem: Das Gegenstück zu „Allein gegen den Wind“ sollte es werden, ein „Kuscheltörn“ über die Ostsee nach Mecklenburg-Vorpommern und nach Polen. Doch wer sich jetzt beschauliches Segeln vorstellt, der irrt. Eine 50 Jahre alte Hansa-Jolle, gebaut von der berühmten Werft Abeking & Rasmussen, ist seine KATHENA GUNILLA, und trotz des „Jahrhundertsommers“ muss er mehr Stürme abreiten und aushalten, als ihm lieb ist. Doch unbeirrt zieht er seinen Kurs: Segelt über Maasholm und Bagenkop nach Warnemünde und hangelt sich fortan entlang der Küste und durch die Boddengewässer nach Osten bis zum polnischen Städtchen Pomorski. Von dort geht es über Flüsse, Kanäle und die mecklenburgische Seenplatte, über Elbe und Lübeck sowie die Ostsee zurück an die heimatliche Schlei. 1268 Seemeilen legt er zurück, 144 Tage nimmt er sich dafür Zeit.
Vom Segeln und dem beengenden Leben auf einer Jolle, vor allem aber von seinen Eindrücken der wechselhaften Landschaft und der Menschen, von seinen Zweifeln und den Momenten des großen Glücks auf einem kleinen Boot berichtet Erdmann – wie immer gekonnt, leise und ehrlich. Vergleiche zur 13 Jahre zurückliegenden Reise („Mein grenzenloses Seestück“) werden angestellt und Neues mit offenen Sinnen wahrgenommen.
Ein großartiges Lesevergnügen – wie immer reichlich durch stimmungsvolle Bilder ergänzt. Ein Buch, das weit mehr Menschen interessieren wird, als es Jollensegler gibt, denn über die Reise hinaus gibt es auch wieder neue Seiten an Deutschlands berühmtestem Segler zu entdecken.

240 Seiten mit 72 Farb- und 17 S/W-Fotos, 3 Karten, 1 Riss
Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Mein grenzenloses Seestück

Jollenfahrt durch Mecklenburg-Vorpommern
Viermal war er um die Welt gesegelt, Kap Hoorn und Tahiti waren ihm vertraut, seine vorpommerische Heimat in der ehemaligen DDR aber blieb ihm versperrt - bis die Grenzen fielen. Sogelich macht sich Erdmann auf die Reise. Diesmal nicht mit seiner komfotablen Kielyacht, sondern mit einem 5,80 m langen Schwertzugvogel, mit "Kocher und Schlafsack" und ohne Motor. 1184 Seemeilen sind es von der Schlei bis zur Insel Usedom, einschließlich Bodden und Haffs und der Umrundung Rügens, die er auf der Ostsee zurücklegt. Eine großartige seglerische Leistung. Und weiter geht es 104 km Peeneaufwärts und zur Mecklenburger Seenplatte. Für ihn, der die vielgerühmten Südsee-Paradiese kennt, wird diese Reise in die alte Heimat zu einem unvergleichlichen Erlebnis.
Er findet Idylle und Einsamkeit mit einer ungeahnt vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Überall an Seeufern und den schmalen Wasserstraßen der Flüsse und Kanäle. Dazwischen glückliche und auch nachdenkliche Begegnungen mit den Menschen dieser "vergessenen" Landschaft, die gerade dabei sind, sich in Ihrem "grenzenlosen" Dasein einzurichten.

5. Auflage, 220 Seiten, 37 Farb- und 55 S/W-Fotos, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Ostsee-Blicke
Ein Segelsommer mit KATHENA 7

Nachdem Wilfried Erdmann mit seiner Frau Astrid die Ostsee umsegelt hat, bekennt der Weltumsegler: „Die Ostsee ist das schönste Segelrevier vor unserer Haustür – selbst der anspruchsvolle Segler wird vom Norden überwältigt sein ...“.
Und die Erdmanns sehen und erleben in über 100 Tagen, was Zehntausenden von deutschen Fahrtenseglern vor Augen schwebt: Sie kreuzen den Bottnischen Meerbusen hinauf bis Haparanda, genießen die Gastfreundschaft in den baltischen Staaten, sie besuchen die Åland-Inseln, durchfahren den Göta-Kanal, verweilen im Traumrevier der schwedischen West- und Ost-Schären, erreichen Larvik in Norwegen und beschließen die Rundreise in der dänischen Inselwelt.
Wilfried Erdmann erzählt in diesem Buch von den Begegnungen mit Land und Leuten, von dem großartigen Naturschauspiel des Nordens, den wechselnden Landschaften und der faszinierenden Natur: Schären, Wälder, Strände, Eilande und Wasserfälle – „Ostsee total“, wie Erdmann sagt: „Grenzenloses Segeln in einer Natur, die nie mittelmäßig ist.“
Dies ist kein profaner Reisebericht über die 145 angelaufenen Häfen und Ankerplätze – dies ist weit mehr: eine Entdeckungsreise zu den Skandinaviern und Balten, spannend erzählt, gesehen mit den Augen des Weltumseglers, der sein eigentliches Heimatrevier neu- und wiederentdeckt.

272 Seiten, 43 Farb- und 42 S/W-Fotos, 12 Karten, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Der Weg in die weiße Welt
Mit der Dagmar Aaen nach Grönland

Schnee, Eis, Sturm, ein traditioneller Gaffelkutter, das Wissen um frühere, gescheiterte Expeditionen: Dies ist der packende Bericht über den Grönland-Törn von Arved Fuchs, seiner Crew und der „Dagmar Aaen“.
Mit dem Schiff, einem Heißluftballon und auf Skiern begibt sich Arved Fuchs auf die Spur früherer Polarforscher. Doch neben der Rekonstruktion der fast vergessenen Arktisexpeditionen von Salomon Andrée und Carl Koldewey ist auch wieder das eigene Erleben im Grenzbereich Ziel dieser aufregenden Reise.
Ein spannender Bericht über damals wie heute ungewöhnliche Leistungen zu Lande, in der Luft und auf dem Wasser – ein Muss für jeden Abenteuerfreund!

2. Auflage, 384 Seiten, 85 Farb- und 22 S/W-Fotos, 22 Karten, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

South Nahanni
Kanu-Abenteuer im Norden Kanadas

Nahanni – „das Land der Leute von weit her“ – so etwa könnte die Übersetzung des Flussnamens lauten, der zu einer Legende geworden ist. Zusammen mit drei Freunden hat Arved Fuchs schon vor Jahren den Nahanni in traditionellen Kanus von der Quelle bis zur Mündung befahren und schildert die Einzigartigkeit, Wildheit und Schönheit dieses Flusses.
Neben seinen Paddel- und Wandererlebnissen bietet der Autor eine Fülle von Informationen, die dem Leser diese ebenso abgelegene wie faszinierende Region des kanadischen Nordens näher bringt.
Eindrucksvolle Fotos und detailreiche Karten der einzelnen Streckenabschnitte lassen nicht nur sportlich ambitionierte Leser, sondern auch Naturliebhaber voll auf ihre Kosten kommen.
Neuauflage eines Klassikers der Kanuliteratur, der bis heute nichts an Aktualität verloren hat, sondern aufgrund geänderter Reisegewohnheiten und -möglichkeiten mehr Leser denn je finden wird.

176 Seiten, 24 Farb- und 57 S/W-Fotos, 12 Karten, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Mal seh'n wie weit wir kommen
Mit dem Kleinboot um die Welt

Mit einem Sechseinhalb-Meter-Boot um die Welt, zu dritt. Mit Kind. Eine Extremreise? Kann das gut gehen? Als die junge Familie losfährt – Sohn Andreas ist bei Antritt der Reise gerade mal drei Jahre alt –, ist sie voller Zweifel. Deshalb erzählt sie lieber niemandem von ihrem Vorhaben. Erst mal seh’n …
Gemeinsam werden alle Schwierigkeiten gemeistert, das neu gekaufte, kaum getestete Boot „live“ erprobt, die Freiheit der Meere auf kleinem Fuß genossen. Erste Höhepunkte werden ebenso intensiv erlebt wie immer wieder auftretende Ängste. Die Äquatortaufe: ausgefallen wegen Erschöpfung. 800 sm gegen den Wind zu kreuzen: die Hölle auf Erden. Maden im Proviant auf dem ersten Drittel des Pazifiks: Ekel und Resignation. Jeder Sturm: ein Grund mehr, aufzugeben. Und doch gibt es immer wieder die schönen Momente: die bewusst gesuchte Enge und Geborgenheit der Familie, das Paradies der Südseeinseln, die eigene Entwicklung. Und all dies in einer Nussschale, einem Serienbau mit Außenbordmotor, der neben der absoluten Minimalausrüstung maximal 200 Liter Trinkwasser und Proviant für höchstens 60 Tage fasst. Was bleibt, ist die Erkenntnis: Es gibt nichts Schöneres, als zusammen mit einem Kind die Welt zu entdecken.
In fröhlicher, durchaus selbstkritischer Art wird hier beschrieben, wie auch mit geringen Mitteln Träume verwirklicht werden können.

240 Seiten, 40 Farbfotos, 10 Zeichnungen, 1 Karte, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Vom Alltag in die Südsee

Am Anfang war ein Traum und die Sehnsucht nach fernen Ländern und Inseln, hinzu kam die Neugier aufs Segeln.
Nach jahrelangen Vorbereitungen verlassen die beiden Autoren ihren Heimathafen am Altrhein, um in sechs Jahren die Welt zu umsegeln.
Und obwohl sie – ganz mit Absicht – auf der klassischen „Barfußroute“ (Kanaren − Karibik − Panamakanal − Südsee − Neuseeland/Australien − Thailand − Suezkanal) bleiben, haben sie aufregende und bewegende Erlebnisse, deren Reichhaltigkeit eben nicht davon abhängt, wie viele andere vorher schon da waren. Ausschlaggebend ist allein die eigene Bereitschaft, sich auf Land, Leute, neue Eindrücke einzulassen – und auf die Fähigkeit, Orte aufzuspüren, an denen die „Herde“ vorbeirennt.
Im Laufe der Zeit sammelt das Paar seine Erfahrungen. Es erkennt, dass moderne Errungenschaften das Leben der Langfahrt-Yachties erleichtern, dass man jedoch den Unkenrufen der „alten Hasen“, heutzutage gäbe es auf den eingefahrenen Routen keine Abenteuer mehr, nicht unbedingt glauben darf. Denn gerade diese Hilfsmittel ermöglichen den modernen Aussteigern die Freiheit, Dinge zu erleben und Gegenden zu er„fahren“, die den Pionieren verschlossen blieben
oder nur mit größten Risiken zu erreichen waren.

288 Seiten, 60 Farbfotos, 2 Karten, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Der verschenkte Sieg

Als Moitessier 1969 eine gutdotierte Einhand-Nonstopp-Regatta um die Welt abbrach, die er schon fast gewonnen hatte, und statt zum Zielhafen in die Einsamkeit der tahitischen Inseln segelte, schüttelte alle Welt verständnislos den Kopf. Ganz allein und ohne Zwischenstopp war er auf seiner Joshua um die drei großen Kaps gesegelt – Kap der Guten Hoffnung, Kap Leeuwin und Kap Hoorn, als er abdrehte und auf Ruhm und Geldpreis verzichtete. Dieses Buch liefert nachträglich die Gründe dafür. Moitessier schildert darin spannend und hautnah die äußeren Geschehnisse seiner Reise und gewährt dem Leser zugleich Einblick in seine Gedanken und die innere Verarbeitung der ihn umgebenden großartigen Natur. Die Tierwelt der drei großen Ozeane, der Himmel über der südlichen Erdhalbkugel, der Überlebenskampf des kleinen Bootes – Moitessier erzählt davon so lebendig wie kein Alleinsegler vor ihm. Sein Buch ist ein Erlebnis – selbst für diejenigen, die noch nie ein Segelboot betreten haben.
In einem umfangreichen Anhang erfährt der Leser alles Wissenswerte über Ausrüstung, Reparaturen und taktisches Verhalten bei schwerem Wetter. Mit diesem Buch wurde Moitessier zur Kultfigur der Segler und Aussteiger.
Bernard Moitessier, Philosoph, Segler, „Aussteiger“, war einer der Ersten, die Segeln nicht nur als Fortbewegung, sondern als Lebensart empfanden. Seine Philosophie der einfachen Dinge hat Tausende Segler beeinflusst.

6. Auflage, 260 Seiten, 31 Farbfotos, 45 Zeichnungen, 8 Karten, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Über die Ostsee in die Freiheit

Dramatische Fluchtgeschichten
Die nasse deutsche Grenze - wer kennt sie schon? Anders als bei Mauer und Stacheldraht gab es über sie bisher keine Dokumentation. Westsegler fürchteten den unsichtbaren Todesstreifen. Ihnen schien das Feuer von Kap Arkona wie Licht von einem fremden, gefährlichen Stern. Ostsegler wurden mit martialischer Abschreckung und ausgeklügelter Überwachung ferngehalten. Ein Paddel im Rucksack, ein Faltboot im Zelt konnte Gefängnis bedeuten. Dennoch versuchten rund 5000 Männer, Frauen und Kinder über die Ostsee zu fliehen - viel mehr als bisher bekannt: in Segelyachten, Schlauchbooten, Kajaks, mit Surfbrettern, selbstgabauten Mini-U-Booten oder einfach als Schwimmer. Sogar Grenzer suchten mit ihren Wachschiffen die Freiheit. Fesselnd berichten die Rostocker Autoren über viele noch unbekannte Fluchtabenteuer - erfolgreiche und tragisch gescheiterte. Erstmals wagen es Flüchtlinge, ihr dramatische Geschichte zu erzählen. Zahlreichte Fotodokumente und Faksimiles belegen den zeitgeschichtlichen Rang dieses Buches.

6. Auflage, 230 Seiten, 28 Fotos, 13 Zeichnungen, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Das Glück war jeden Tag an Bord

Sie hatten alles aufgegeben, als sie mit nur sechs Nachmittagen Segel-erfahrung auf ihrer 42-Fuß-Stahlyacht NORTHERN MAGIC aus dem Hafen von Ottawa/Kanada liefen: Diane und Herbert Stuemer (Sohn eines deutschen Binnenschiffers) mit ihren Söhnen Michael (11), Jonathan (9) und Christo-pher (5). Vier Jahre lang konnten sie sich nur auf ihren unglaublichen Mut zum learning by doing verlassen und überlebten Killerstürme westlich von Neukaledonien, einen Blitzeinschlag vor Malaysia, ihre Verhaftung unter vorgehaltener Pistole auf den Nikobaren, nächtliche Fluchten vor den Pira-ten an den gesetzlosen Küsten Südostasiens und im Mittelmeer und das Sprengstoffattentat von Al Kaida auf den amerikanischen Zerstörer USS
COLE, während sie im Hafen von Aden lagen.
Aber sie staunten auch vor den Wundern rund um den Erdball: der magischen Schönheit der Südsee und ihrer Inseln, den Riesen-schildkröten von Galapagos und den Waranen Indonesiens, den Regenwäldern Borneos und dem Zauber des alten Ägyptens und Griechenlands. Manchmal ging es nur noch mit der Hilfe von Menschen, die sie kennenlernten: Als Diane in Sri Lanka operiert werden musste oder als sie in Kenia sogar eine eigene Milchkuh erwarben und ein Schulprojekt gründeten.
Eine ungewöhnliche Weltumseglung in 1445 Tagen, die nicht immer unter günstigem Wind stand, aber in der kanadischen Presse und im amerikanischen TV mit sensationellem Interesse verfolgt wurde.

398 Seiten, 38 Farbfotos, 28 Karten, 2 Risse, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Lofoten
Nordmeerküsten

Die Vielfalt einer der schönsten Küstenlandschaften Nordeuropas ist Thema dieses ungewöhnlichen Buches. Rolf Reinicke beschreibt anhand faszinierender Aufnahmen die großartigen norwegischen Küstenlandschaften der Lofoten, der Vesterålen und die besonders interessanten Regionen des Festlandes nördlich vom Polarkreis.

252 Seiten, 331 Farbfotos, 20 Karten, 9 Abbildungen, Format 22 x 30 cm, gebunden

Korsika, Sardinien, Elba
Häfen und Küsten von oben

Blickt man aufs westliche Mittelmeer, dann beherrschen zwei große Inseln die Szenerie: Korsika und Sardinien. Nicht nur aufgrund ihrer Größe ziehen sie Wassersportler wie magisch an.
Korsika, Frankreichs südlichster Appendix im Mittelmeer, lockt im Sommer die Bootseigner von der Côte d’Azur in Scharen, denn die Distanz beträgt bei besten Bedingungen kaum 100 Seemeilen. Dieses Hochgebirge im Meer besitzt Küsten, wie sie spektakulärer nicht sein könnten.
Eine Klasse für sich ist Sardinien, denn die Buchten könnten kaum schöner sein: Grandiose Granitblöcke bekränzen schneeweiße Strände, Yachten ankern über türkisem Grund. Und Italiens zweitgrößte Insel ist bekannt für Urlaub der Extraklasse: Mondäne Yachthäfen an der Costa Smeralda im Nordosten der Insel und die Buchten rund um den Maddalena-Archipel haben ihren Ruf als extravagante Urlaubsdestination begründet – mit Häfen, die im Sommer zu den teuersten im Mittelmeer gehören, und Ankergründen, die zu den feinsten zählen.
Die Insel Elba lockt mit Portoferraio, Porto Azurro, Marciana Marina – klangvolle Namen tragen die Häfen rund um das Eiland im Herzen des Toskanischen Archipels, und aus der Entfernung grüßen Korsikas Berge.
Die vielfältigen Häfen und mondänen Marinas, die grandiosen Ankerbuchten und überraschende Eindrücke aus dem Hinterland fasst dieser Luftbildband über die drei faszinierenden Inseln im Mittelmeer zusammen – ein Bildband mit Luftaufnahmen und Ansichten, wie man sie so noch nicht gesehen hat.

160 Seiten, 250 Farbfotos, 5 Karten, Format 23 x 26,5 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Noch mehr Seglerbeichten
Neue Geständnisse aus der Yacht-Szene

„Jeder Yachtsegler, der zur See gefahren ist, hat eine Leiche im Keller, weiß um ein Ereignis, das er lieber vergessen möchte, das aber dennoch auf seinem Gewissen lastet.“ Zu dieser Erkenntnis kam vor zwanzig Jahren der damalige Herausgeber des englischen Segelmagazins Yachting Monthly.
Nach dem Erfolg des kleinen Bandes „Seglerbeichten“ wird weiterge-beichtet. Hier ist ein neuer Seesack voll Schilderungen seglerischen Missgeschicks: So vielfältig wie die unterschiedlichen Bootsarten, Seglertypen und Segelreviere sind auch die Dummheiten und Pannen, die eingestanden werden. Anfänger und alte Blauwasserhasen bauen gleich großen Mist, egal ob im heimatlichen Bootshafen, in ihrem Hausrevier oder an fernen Küsten. Viele missliche Ereignisse scheinen einfach nur aus Pech zu geschehen, schaut man aber genauer hin, ist dieses Pech eine Folge fehlender Erfahrung, zu späten Nachdenkens oder schlichter Unaufmerksamkeit. Hüten wir uns jedoch vor der Vorstellung: „Das kann mir nicht passieren!“ – so mancher überlegen lächelnde Skipper von heute ist vielleicht der Pechvogel von morgen!
Die Illustrationen für dieses Buch wurden von Mike Peyton angefertigt.

136 Seiten, 46 S/W-Zeichnungen, Format 12 x 18 cm, gebunden mit Schutzumschlag

 
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